Der Corcovado

Zu den bekanntesten Wahrzeichen von Rio de Janeiro zählt der etwa 700 Meter hohe Corcovado, auf dem majestätisch die berühmte Christus-Statue thront. Der Corcovado wird vom herrlichen Tijuca-Nationalpark umgeben, so dass man die beiden Stationen wunderbar miteinander kombinieren kann. Man kann sich also entweder zu Fuß auf zum Gipfel machen, oder aber man benutzt die komfortable Zahnradbahn.

Wenn man oben angekommen ist, dann kann man auf jeden Fall einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die nähere Umgebung genießen. Highlight auf dieser Tour ist natürlich die 38 Meter hohe Statue Cristo Redentor, das Wahrzeichen von Rio de Janeiro.

Man kann sich auch einen Mietwagen nehmen und auf der Serpentinenstraße bis ganz nach oben fahren. Um einen noch faszinierenderen Ausblick zu haben, kann man über 220 Stufen auch zur Aussichtsplattform der Christus-Statue, die im Jahr 1931 fertiggestellt wurde, gelangen. Seit einigen Jahren kann man den Aufstieg auch über Rolltreppen oder einen Panorama-Aufzug meistern.

In Rio de Janeiro gibt es zahlreiche Veranstalter, die geführte Touren auf den Corcovado anbieten, so dass man nebenbei auch noch einiges über den berühmten Hügel und die Stadt Rio erfahren kann. Die Zahnradbahn hat eine Gesamtlänge von 3,7 Kilometern, während der Fahrt kann man die herrliche Natur des Tijuca-Nationalparks genießen. Die letzten Schritte bis zur Christus-Statue muss man dann zu Fuß zurücklegen.

Die Erlöser-Statue wurde von Heitor Silva Costa entworfen und zwischen 1926 und 1931 vom französischen Bildhauer Paul Landowski realisiert. Die Statue aus Beton, die von einer Schicht Speckstein umhüllt ist, hat ein gigantisches Gewicht von 1.145 Tonnen, schon der Kopf wiegt 30 Tonnen.

Ursprünglich hatte die Errichtung der Statue einen nützlichen Zweck, denn die katholische Gesellschaft wollte damit einen unschönen Telefonmast verschwinden lassen. Heute zählt sie zu den berühmtesten Statuen weltweit und lockt jährlich unzählige Touristen an. Seit dem Jahr 2006 gilt der Corcovado offiziell als Wallfahrtsort, man kann sich auf dem Gipfel sogar kirchlich trauen lassen.